Mein Hund hat Angst |
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| Mein Hund hat Angst |
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Hallo
Ich kann mir vorstellen, dass solche Fragen hier schon öfter gestellt wurden, bin aber neu hier und hoffe trotzdem auf Hilfe von euch!
Also, meine Bordeaux-Dogge Emma hat Angst vor lauten Geräuschen jeglicher Art... wir wohnen am Rande eines Industriegebiets, wo nunmal Krach entsteht. Auf der anderen Seite ist haben wir viel Natur (ein kleiner See, viele Felder,...) wo die Jäger aktiv sind...
Emma mag keinen Lärm und versucht diesem einfach aus dem Wege zu gehen... sie zieht an der Leine... hört nicht mehr auf uns... sie kennt den Weg nach hause und läuft uns ggf sogar weg.
Gestern ist sie mir richtig weggelaufen
ich war natürlich total sauer auf sie, ich weiß nur nicht, ob bestrafung etwas bringt... allerdings hab ich sie an die kurze Leine genommen und bin mit ihr die Runde zuende gegangen, und auch an der stelle, wo es laut ist und sie wieder Angst hatte!
ich würde sie gerne positiv bestärken wenn sie sich ruhig verhält, das ist aber nicht möglich, da sie immer so einen Stress macht...
Viele haben mir schon den Tipp gegeben Homöopathische Mittel anzuwenden, damit sie ruhiger wird und ich sie dann loben kann...
Wie sind eure Erfahrungen? Helfen solche Mittelchen wirklich?
Ich würde mich freuen, wenn ich ein paar Tipps bekommen würde
Liebe Grüße
Antje |
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29.02.2008 13:37 |
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| RE: Mein Hund hat Angst |
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auch wenn du kein hund bist...manches laeuft bei hunden und menschen vergleichbar ab. dazu gehoert angst.
ueberleg dir, wovor du angst hast. und wie sich ein anderer mensch, der bei dir ist, verhalten muesste, damit du keine angst mehr hast.
wenn du solche angst haettest, dass du vor schreck weglaeufst...was wuerdest du denken, wenn du beim zurueckkommen bestraft wirst?
wuerdest du bei dir selbst homoeopathische mittel anwenden?
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29.02.2008 14:02 |
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| RE: Mein Hund hat Angst |
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ich hab nichts davon gesagt, dass sie zu mir zurückgekommen ist... ich habe einige minuten auf sie gewartet und sie kam nicht... bin dann zurück und habe sie nach ca. 350 Metern eingeholt...
ich bin dann aber nicht, wie sie es wollte den Weg zurück nach hause gegangen sondern habe meine Runde mit ihr fortgesetzt... sonst kann ich demnächst ja gar nicht mehr mit ihr vor die Tür gehen...
ich versetze mich schon in die Lage meines Hundes... habe selber früher Ängste gehabt und versucht Situationen zu vermeiden, in denen ich Angst bekomme... geholfen hat mir das aber nicht... ich musste mich auch meiner Angst stellen
Ich halte nicht viel von Gegenfragen auf meine Fragen... ich erhoffe mir hier Tipps und Erfahrungen anderer. Ich möchte mich auch nicht als Kompetent darstellen und sagen, dass ich alles richtig mache... deshalb frage ich nach und erhoffe angemessene Kritik
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29.02.2008 14:26 |
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29.02.2008 14:31 |
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gut, das leuchtet mir ein... dennoch
wenn du solche angst haettest, dass du vor schreck weglaeufst...was wuerdest du denken, wenn du beim zurueckkommen bestraft wirst?
-Zitat-
wer sagt, dass ich meinen Hund bestraft habe als er zurückgekommen ist?
Sie ist ja nicht zurückgekommen.
Was die homöopathischen Mittel betrifft: ja, ich würde sie selber auch nehmen um zu schauen obs mir hilft.
Liebe Grüße
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29.02.2008 14:42 |
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Benjamin1 unregistriert
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| RE: Mein Hund hat Angst |
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| Zitat: |
Original von Bx-Mama
Gestern ist sie mir richtig weggelaufen
ich war natürlich total sauer auf sie, ich weiß nur nicht, ob bestrafung etwas bringt... |
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...dämmert's?
Ansonsten mal die Suche benutzen, da findet man dann auch "vorgekaute" Antworten von anderen, wenn's hilft (apropos: Homöopathie hilft immer, wenn nicht dem Leidenden, dann wenigstens dem Apotheker).
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29.02.2008 14:57 |
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| RE: Mein Hund hat Angst |
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Ich verstehe nicht, dass man aus diesem Satz schließen kann, DASS ich meinen Hund bestraft habe... ich habe meine Unsicherheit zum Ausdruck bringen wollen, ob man nun den Hund bestrafen soll, oder nicht.
Die Strafe wird wohl eher gewesen sein, dass sie die Runde zu ende gehen musste... auch da weiß ich nicht, ob das richtig war oder nicht
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29.02.2008 15:26 |
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| RE: Mein Hund hat Angst |
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| Zitat: |
Original von suzso
ueberleg dir, wovor du angst hast. und wie sich ein anderer mensch, der bei dir ist, verhalten muesste, damit du keine angst mehr hast.
wenn du solche angst haettest, dass du vor schreck weglaeufst...was wuerdest du denken, wenn du beim zurueckkommen bestraft wirst?
wuerdest du bei dir selbst homoeopathische mittel anwenden? |
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Versuch doch mal einfach, wertfrei, und nicht sofort angegriffen, diese Fragen für dich zu überlegen.
ich helf dir mal damit wir deiner Emma nämlich helfen...
Wenn ich Angst habe und ein Mensch bei mir ist, dann bin ich nicht mehr ängstlich wenn ich mich beschützt und geborgen fühle.
Das setzt Vertrauen voraus.
Wenn ich weglaufen würde und wenn ich wieder komme eine Backpfeife bekommen würde, würde ich nur lernen NICHT mehr zu dem Menschen zurück zu kommen wenn ich dafür auch noch bestraft werde.
Und selbstverständlich nützen Homeopathische Mittel gar nichts wenn man die Angstursache nicht behebt.
Ist es jetzt etwas verständlicher für dich?
Wir wollen Dir auch nur helfen (und deinem Hund) dafür ist es aber wichtig das du deinen Kopf benutzt um deinen Hund zu verstehen.
Also:
Am besten wäre für Dich und deinen Hund einen Trainer zu kontaktieren der sich mal die Situation genau ansieht, dein Hund zeigt sicherlich den ganzen Spaziergang über unbehagen. Wie du deinem Hund Sicherheit vermittelst können wir über ein Forum nicht erklären und bewerten, dazzu muss man dich und den Hund agieren sehen, wie ist eure Rangfolge? (Ich beantworte dies jetzt nicht...), wie viel vertrauen hat dein Hund? Wie ist sonst der/das Gehorsam des Hundes, ist dein Hund ein ängstlicher oder selbstsicherer Hund (abgesehen vom Knall) etc.
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29.02.2008 15:53 |
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| Der Betreiber der Haustier-Community distanziert sich hiermit ausdrücklich von dem von Jadakiss am 29.02.2008 um 15:53 verfassten Beitrag. Bei Rechtverletzungen bitten wir um Benachrichtigung
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| RE: Mein Hund hat Angst |
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| Zitat: |
| Ich verstehe nicht, dass man aus diesem Satz schließen kann, DASS ich meinen Hund bestraft habe |
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hat das jemand daraus geschlossen? oder sollte die gegenfrage dazu dienen, deine frage zu beantworten? (fuer die, die es interessiert, werfe ich das stichwort uebertragung in den raum. ist aber off topic).
| Zitat: |
| Und selbstverständlich nützen Homeopathische Mittel gar nichts wenn man die Angstursache nicht behebt. |
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wuerde ich gerne relativieren, ohne dir nahezutreten.
menschen und hunde (und viele andere tierarten auch) haben innere selbstheilungskraefte. das ist tatsache, laesst sich auch leicht nachweisen. homoeopathie vermag diese selbstheilungskraefte zu mobilisieren (es gibt auch wesentlich kostenguenstigere moeglichkeiten, aber das mindert nicht die grundsaetzliche funktionsweise von homoeopathie). bei menschen kann dieser effekt durch den GLAUBEN an die homoeopathie ausgeloest werden, hunde haben sowas wie glauben vermutlich (!) nicht. aber sie spueren es, wenn der mensch daran glaubt (dessen entspanntheit z.b.), was wiederum ueber rueckkopplung auch beim hund sich positiv auswirken kann.
daher meine frage, ob bx-mama selbst das bei sich anwenden wuerde. wenn sie an die wirkung glaubt, koennte es unter umstaenden auch bei ihrem hund wirken (ohne alkohol bitte).
es geht allerdings auch billiger, ohne homoeopathische mittel.
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29.02.2008 16:00 |
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| Der Betreiber der Haustier-Community distanziert sich hiermit ausdrücklich von dem von suzso am 29.02.2008 um 16:00 verfassten Beitrag. Bei Rechtverletzungen bitten wir um Benachrichtigung
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29.02.2008 17:54 |
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valium und co. lassen auch nicht die angst verschwinden.
ich betrachte sowas lieber ganzheitlich. selber kaeme ich nie auf die idee, homoeopathische mittel zu nutzen, weil ich nicht einsehen, fuer etwas geld auszugeben, was ich schon habe: selbstheilungskraefte.
bei einem menschen halte ich hypnose fuer das mittel der wahl: kann jeder selbst machen, ist schnell gelernt und hat 100%ige wirksamkeit.
bei einem hund ist das schwieriger. aber ueber rueckkopplung waere vielleicht auch hier was zu erreichen, da hunde sehr gute sensoren fuer den zustand der menschen haben. und wenn diese extrem entspannt und ruhig sind, wirkt sich das mit sicherheit auch auf die hunde aus.
ausserdem denke ich, dass tt ueber die induktion von tranceaehnlichen zustaenden wirkt. leider konnte mir noch kein hund eine zuverlaessige aussage zu diesem thema machen.
placebo ist ein mittel, das die selbstheilungskraefte stimuliert ueber den trick, dass der anwender denkt, das mittel waere echt.
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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von suzso: 29.02.2008 17:56.
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29.02.2008 17:54 |
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| Der Betreiber der Haustier-Community distanziert sich hiermit ausdrücklich von dem von suzso am 29.02.2008 um 17:54 verfassten Beitrag. Bei Rechtverletzungen bitten wir um Benachrichtigung
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| RE: Mein Hund hat Angst |
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Hallo,
woher kommt Emma denn, weißt du etwas über ihre Vorgeschichte, wie sie aufgewachsen ist?
Zu allererst: Ein ängstlicher Hund kann auch ganz schnell verkannt werden - als "armes Ding". Ich persönlich habe noch keinen Hund kennengelernt, der echte, panische Angst hatte, und den Weg nach Hause gelaufen ist.
Sondern eher, dass ein panisch ängstlicher Hund sich einfach nur verkriecht - ganz egal wo.
Deshalb würde ich, so wie du schreibst, mal ein bisschen an der Unterordnung feilen - das geht auch gut in der Hundeschule deines Vertrauens, wo jemand objektives das Zusammenspiel von dir und Emma beurteilen und euch wertvolle Tipps geben kann.
Es wurde schon angesprochen: Ein Hund, der abhaut und dann wieder kommt, darf niemals bestraft werden. Sonst wird er für das Wiederkommen bestraft.
Ebenso wird ein Hund, der Angst hat und "beruhigt" wird, für die Angst belohnt und wird sie immer weiter steigern. Einen Hund kann man nicht beruhigen, seine Angst nur ignorieren und selbst als "starkes Beispiel" vorangehen.
Du solltest auch versuchen, deine Gefühle (wie z.B. eigene Angst, dass der Hund Angst bekommt, Ärger etc.) zu unterdrücken - dafür braucht es Übung, also arbeite an dir und glaub an dich, dann klappt das auch immer besser.
Sehr gut finde ich, dass du sie an die Leine genommen und weiter gegangen bist - das ist ein guter Ansatz, um das Problem mit viel Training in den Griff zu bekommen
Was für Stress macht sie denn? Gibt es denn wirklich keine Minute beim Spazierengehen, in der sie sich ruhig und entspannt verhält? Wenn das wirklich so ist, würde ich dir ganz unbedingt raten, ihr mit homöopathischen Mitteln ein wenig Ruhe zu verschaffen - vorausgesetzt, sie schlagen an. Das kann ja eine Weile dauern, aber einen Versuch ist es wert und schaden tut es ganz bestimmt nicht.
Sollte es aber so sein, dass sie wirklich panisch ist und sich kaum bändigen lässt beim Gassi gehen, solltest du dir einen ausgebildeten Verhaltenstherapeuten suchen, am besten einen Tierarzt mit entsprechender Zusatzausbildung. In ganz harten Fällen ist es als einzige Möglichkeit sogar die zusätzliche Gabe von richtig harten Beruhigungsmitteln und gleichzeitiger Therapie von geschulten Leuten. Aber dafür bedarf es einer individuellen Behandlung, da müsstest du also so oder so einen Tierarzt aufsuchen und so schlimm ist es, denke und hoffe ich, nicht.
So, ich hoffe, du kannst mit meiner Antwort etwas anfangen,
lg,
Pizza
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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Pizza: 29.02.2008 19:33.
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29.02.2008 19:32 |
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| Der Betreiber der Haustier-Community distanziert sich hiermit ausdrücklich von dem von Pizza am 29.02.2008 um 19:32 verfassten Beitrag. Bei Rechtverletzungen bitten wir um Benachrichtigung
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| RE: Mein Hund hat Angst |
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Hallo Bx-Mama
Hallo Antje,
Du postest:
" Also, meine Bordeaux-Dogge Emma hat Angst vor lauten Geräuschen jeglicher Art... wir wohnen am Rande eines Industriegebiets, wo nunmal Krach entsteht. Auf der anderen Seite ist haben wir viel Natur (ein kleiner See, viele Felder,...) wo die Jäger aktiv sind...
Emma mag keinen Lärm und versucht diesem einfach aus dem Wege zu gehen... sie zieht an der Leine... hört nicht mehr auf uns... sie kennt den Weg nach hause und läuft uns ggf sogar weg. "
Nach meiner Erfahrung müssen Hunde die solches Verhalten zeigen eine DE-SENSIBILISIERUNG erfahren.
Kurz-Beschreibung: Nehme Dir einen bequemen Stuhl und den Hund an der Leine und gehe dort hin wo der Hund die größte Ängstlichkeit in seinem Verhalten zeigt.
In einer Entfernung zum Lärm-Ort, an der Stelle wo Dein Hund erste Körpersignale des Unwohlseins zeigt, beginnst Du die De-Sensibielsierung.
Lege den Hund dann zu Deinen Füßen und bedauere Ihn absolut nicht. Wenn der Hund sich ruhig verhält lobe Ihn mit sehr sehr leiser Stimme dafür das er still bei Dir liegt.
Er darf nun erleben das der Lärm Ihm nicht tut!
Zuvor soll der Hund sich gelöst haben, und dann absolut fest zu Deinen Füßen nun liegen bleiben kann/MUSS!
Erst wenn der Hund auf den Lärm nicht mehr ängstlich reflektiert gehst Du wieder nach Hause.
Diese Aktion wiederholst Du und arbeitest Dich stets auf das Lärm-Objekt hinzu.
WUFF
MASSA und sein SAMMY
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29.02.2008 21:09 |
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| Der Betreiber der Haustier-Community distanziert sich hiermit ausdrücklich von dem von MASSA am 29.02.2008 um 21:09 verfassten Beitrag. Bei Rechtverletzungen bitten wir um Benachrichtigung
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| RE: Mein Hund hat Angst |
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| Zitat: |
| Du solltest auch versuchen, deine Gefühle (wie z.B. eigene Angst, dass der Hund Angst bekommt, Ärger etc.) zu unterdrücken - dafür braucht es Übung, also arbeite an dir und glaub an dich, dann klappt das auch immer besser. |
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hunde lassen sich nicht taeuschen, da es ihnen egal ist, wenn du dich hinstellst und ihnen erzaehlst, dass du keine angst hast. sie riechen, hoeren und sehen es. und diese signale lassen sich nicht "unterdruecken". der korrigierte ratschlag lautet also: hab keine angst.
sobald du das schaffst, wird es der hund auch merken und eher bereit sein, sich an dir zu orientieren.
| Zitat: |
| Wenn das wirklich so ist, würde ich dir ganz unbedingt raten, ihr mit homöopathischen Mitteln ein wenig Ruhe zu verschaffen - vorausgesetzt, sie schlagen an. |
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nimm die mittel selber, wenn du dran glaubst, bringt mehr. oder versuch es direkt mit entspannungsuebungen (jacobsche, autogenes, yoga oder direkt hypnose, voellig egal). ist billiger.
was wirklich sinnvoll waere: eine gute hundeschule oder ein guter hundetrainer. tieraezrte sehe ich als suboptimal, ich bin bisher nur solchen begegnet, deren beitraege sich auf dem niveau von eingelesenen amateuren bewegten. auch die derjenigen mit zusatzausbildung...
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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von suzso: 29.02.2008 21:10.
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29.02.2008 21:10 |
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| Der Betreiber der Haustier-Community distanziert sich hiermit ausdrücklich von dem von suzso am 29.02.2008 um 21:10 verfassten Beitrag. Bei Rechtverletzungen bitten wir um Benachrichtigung
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| RE: Mein Hund hat Angst |
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| Zitat: |
| Nach meiner Erfahrung müssen Hunde die solches Verhalten zeigen eine DE-SENSIBILISIERUNG erfahren. |
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gegebenfalls ist das eine moeglichkeit. ob es hier sinn macht, sollte mit einem fachmann abgeklaert und mit ihm durchgefuehrt werden.
| Zitat: |
| In einer Entfernung zum Lärm-Ort, an der Stelle wo Dein Hund erste Körpersignale des Unwohlseins zeigt, beginnst Du die De-Sensibielsierung. |
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davor. BEVOR der hund sich unwohl beginnt zu fuehlen, muss die positive konditionierung einsetzen.
der rest ist ok.
bei desensibilisierung ist die grundregel, dass das wohlfuehlen verstaerkt wird. mach mit dem hund etwas, was er schoen findet, z.b. leckerchen verteilen. wichtig ist aber auch das vermitteln von normalitaet, mach also etwas, was du auch sonst ihm gutes tust.
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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von suzso: 29.02.2008 21:17.
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29.02.2008 21:16 |
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| Der Betreiber der Haustier-Community distanziert sich hiermit ausdrücklich von dem von suzso am 29.02.2008 um 21:16 verfassten Beitrag. Bei Rechtverletzungen bitten wir um Benachrichtigung
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Hallo Bx-Mama,
EMPFEHLUNG:
Bitte, bitte verwende keine Leckerchen bei der De-Sensibilisierung wie ich sie geschildert habe und meine.
Leckerchen-Gaben unterbrechen sofort die Kommunikations zwischen Deiner stimmlichen Führung und dem verknüpfungsbereiten Hundehirn!!!
Solltest Du Dir die von mir geschilderte Aktion nicht zutrauen, wende Dich an einen erfahrenen Hundetrainer der die Maßnahme bekleidet und Dir die Sicherheit vermittelt.
Auch wenn Du "Hilfe" dabei hast, musst DU gemeinsam mit Deinem WUFFI durch die LÄRM-Situationen wandern!
Macht es nur der Trainer, wird der Hund bei Dir in das alte Verhalten zurück gehen, nach meinen gemachten Erfahrungen!
WUFF
MASSA und sein SAMMY
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29.02.2008 22:40 |
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| Der Betreiber der Haustier-Community distanziert sich hiermit ausdrücklich von dem von MASSA am 29.02.2008 um 22:40 verfassten Beitrag. Bei Rechtverletzungen bitten wir um Benachrichtigung
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| Zitat: |
| Leckerchen-Gaben unterbrechen sofort die Kommunikations zwischen Deiner stimmlichen Führung und dem verknüpfungsbereiten Hundehirn!!! |
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wissenschaftlich handelt es sich um loeschung durch neukonditionierung. ob nun durch streicheln, anwesenheit oder leckerchen, ist voellig irrelevant. viel wichtiger ist, dass der unangenehme reiz gerade so stark sein darf, dass er KEIN unangenehmes gefuehl ausloest.
auf wen jetzt bx-mama eher "horen " will, ist mir letztlich egal. such dir aus, was besser funktioniert.
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29.02.2008 22:59 |
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| Der Betreiber der Haustier-Community distanziert sich hiermit ausdrücklich von dem von suzso am 29.02.2008 um 22:59 verfassten Beitrag. Bei Rechtverletzungen bitten wir um Benachrichtigung
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Hallo Suzso,
Du postest:
| Zitat: |
........wissenschaftlich handelt es sich um loeschung durch neukonditionierung. ob nun durch streicheln, anwesenheit oder leckerchen, ist voellig irrelevant. viel wichtiger ist, dass der unangenehme reiz gerade so stark sein darf, dass er KEIN unangenehmes gefuehl ausloest.
auf wen jetzt bx-mama eher "horen " will, ist mir letztlich egal. such dir aus, was besser funktioniert.
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ich möchte mich nicht auf die wissenschaftliche Diskussion begeben, weil man dann völlig den Kopf voll davon hat, und in der Praxis steht man da....eher dumm herum mit seinem ungelösten Problem?
Nach meinen Erfahrungen würde das streicheln des Hundes in der Situation ein falsches Signal an den Hund auslösen, weil der Mensch dazu neigt Beschwichtigungen damit üblicherweise gegenüber seinem Hund auszudrücken.
Beschwichtigung/betütteln oder ähnliches ist wie das verabreichen von Leckerchen-Gaben kontraproduktiv an der Stelle.
Der Hund muss die Erfahrung erleben lernen dürfen dass das lärmende Objekt keine Bedrohung für Ihn und sein H+F darstellt.
Ich berichte hier aus meinen gemachten Erfahrungen, und gestehe es jedem Anderen zu das er seine auch anderst lautenden Erfahrungen diesbezüglich gemacht hat.
Wenn Du dazu eine andere Meinung hast will ich dies nicht kritisieren, und Dich auch nicht von Deiner Meinung bekehren wollen.
Wichtig ist mir zu verdeutlichen das "egal" eher nicht funktionieren kann.
WUFF
MASSA und sein SAMMY
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01.03.2008 00:04 |
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| Der Betreiber der Haustier-Community distanziert sich hiermit ausdrücklich von dem von MASSA am 01.03.2008 um 00:04 verfassten Beitrag. Bei Rechtverletzungen bitten wir um Benachrichtigung
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| RE: Mein Hund hat Angst |
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Hallo Suzso,
| Zitat: |
Original von suzso
nimm die mittel selber, wenn du dran glaubst, bringt mehr. oder versuch es direkt mit entspannungsuebungen (jacobsche, autogenes, yoga oder direkt hypnose, voellig egal). ist billiger. |
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Ich schrieb nirgendwo, dass ich Fan von Bachblüten & Co. bin, tatsächlich habe ich aber den ein oder anderen Fall erlebt, wo sie unterstützend gegeben wurden und sie angeschlagen haben.
Bachblüten sind nichts anderes als Wirkstoffe von Pflanzen. Wie auch immer: Wenn sie jemand ausprobieren möchte, würde ich persönlich nicht die Arroganz besitzen, davon abzuraten, zumal sie definitiv nicht schaden können. Im schlimmsten Fall nützen sie nichts. Was hat man also zu verlieren?
Schließlich habe ich nirgendwo auch nur im Ansatz behauptet, dass sie Training ersetzen, sondern maximal unterstützend gegeben werden sollten. Also wäre ich dir dankbar, wenn ich hier nicht wie ein Dummerchen angesprochen werde - denken kannste ja was du möchtest
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