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Jäger an der Schleppleine, Hilfe!
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Jäger an der Schleppleine, Hilfe! |
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| Jäger an der Schleppleine, Hilfe! |
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Hallo alle zusammen
Ich brauch mal wieder Hilfe. In erster Linie von den Schleppleinenprofis.
Also, ich habe mir anscheinend einen Jäger ins Haus geholt.
Tom lebt in der festen Überzeugung, dass er mindestens ein Terrier ist.
Sobald wir nur in der nähe des Waldes sind, stellt das Tomtier die Ohren und sucht sich passende oder unpassende Jagdobjekte aus.
Er ist schnell wie der Blitz, kommt nach wenigen Sekunden wieder aber es wird alles gejagt.
Blätter, Vögel, Hasen, Rehe, Hirsche, Elefanten... egal was.
Auch ein "Nichts" lässt sich jagen.
Konsequenz daraus, Tom hängt an der Schleppleine.
Soweit sogut. Nun ergibt sich folgendes Spiel:
Sind wir im Wald, stellt er die Ohren auf Durchzug. Einziges Ziel, in der Schleppleine hängen.
(Ergebins: eine genähte Hand meinerseits und diverse Auas in meinen Armen.)
Tom rennt mit 180 los und knallt mit vollem Tempo in die Leine.
Bevor er das Ende erreicht, rufe ich STOPP.
Interessiert ihn überhaupt nicht er wird erst zwangsläufig durch die Leine gebremst. (Je nach Bremsspur meinerseits früher oder später.)
Hat es ihn dann zurückgeschlagen, setzt er sich auf sein dickes Hinterteil (daran arbeiten wir, dass der Hintern nicht mehr dem eines Brauereipferdes gleicht...) und sucht die nächste Situation.
Zurückholen kann ich ihn nur, indem ich ihn auf dem Hintern zu mir ziehe, wenn er nicht bereits vorher wieder losprescht und wieder in der Leine hängt. Mich nimmt er nicht wahr, Keks auch nicht mehr.
Hirn und Ohren sind auf Durchzug
Soweit der fast tägliche Wahnsinn im Wald.
Weiss jemand Rat? Wie erreiche ich das Hundehirn wenn er nichts mehr sieht und hört? Konsequenz ja.
Ich stehe aber regelmässig wie ein Depp im Wald mit einem durchgeknallten Tomtier an der Leine.
Bleibe ich stehen, setzt er sich auf seinen Hintern und hüpft sporadisch in die eine oder andere Richtung. Ich werde nicht wahrgenommen, auch nach 30 Minuten noch nicht. Ignoriere ich ihn und warte bis ich die Aufmerksamkeit habe, stehe ich 2 Stunden rum und er hält noch immer Ausschau. Belibe ich stehen, steht auch er ab und zu rennt er in die Leine. Wechsle ich die Richtung, ziehe ich ihn auf dem Hintern zu mir, irgendwann dasselbe Spiel in Grün, einfach auf die andere Seite.
Muss ich mehr Geduld haben, von der Schleppleine an die kurze nehmen? Schleppleine aufbauen von kurz zu lang?
Megaphon mitnehmen?
Wald meiden kann ja auch nicht sein.
Hülfe!
Bitte!
Ich bitte um Entschuldigung, falls es dieses Thema schon gibt. |
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25.03.2008 12:57 |
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| Der Betreiber der Haustier-Community distanziert sich hiermit ausdrücklich von dem von T&T am 25.03.2008 um 12:57 verfassten Beitrag. Bei Rechtverletzungen bitten wir um Benachrichtigung
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Zur Grundinfo schau einmal hier rein: (Dieser Link wird erst nach der Registrierung angezeigt)
Er belohnt sich nicht erst mit dem erlegen der Beute - sondern schon wenn er Witterung aufnimmt und losprescht.
und ja - da bin ich der Meinung, dass Du den Wald meiden solltest, bis Du das wirklich im Griff hast.
Schlüsselworte sind hier Bindung (wäre die gut, würdest Du nicht 30 Minuten lang ignoriert) und Grundgehorsam (dann würde er nicht lospreschen).
Es ist ein verdammt langer Weg dahin einen Hund zu bekommen, der nicht losjagt und sofort zurückkommt, wenn man ihn ruft - das weiß ich selbst aus Erfahrung. Aber es ist nicht unmöglich.
Nimm ihn an die kurze Leine - geh nochmal Grundgehorsam und Bindung durch - und dann langsam die Leinenlänge steigern und auch die Ablenkung durch Wild.
Es kann nur funktionieren, wenn Grundgehorsam da ist und Bindung.
Ich würde auch eher dazu raten einen Hundetrainer zu konsultieren - oder einen Jäger, der selbst Jagdhunde ausbildet.
Ich habe hier auch einen Terrier, der nichts lieber tut als losjagen - meine Rettung war vor ihm zu sehen, wo sich was bewegt und vor ihm zu wissen, dass er nicht darf, was er gern würde. Ich habe schon unterbunden, wenn er die Ohren spitzte - sonst war es zu spät.
Das geht so weit, dass er sich heute aus voller Jagd abrufen lässt, wenn ich ihn mal gezielt losschicke. Aber - das war verdammt harte Arbeit, da ich von 0 anfangen musste wieder.
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25.03.2008 15:42 |
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Erstmal danke.
Die Seite kenne ich und lese immer mal wieder darin
Gehe aber da nochmal speziell gucken, danke.
Tom ist auserhalb des Waldes sehr gut abrufbar.
Für seine 9 Monate. Grob geschätzt kommt er von 100 Mal 99 Mal ohne zweite Ermahnung. Das eine Mal muss ich nachdoppeln und dann galoppiert es auch an. Eigentlich immer freudig und mit Wedel auf Hochbetrieb.
Er klinkt nur im Wald aus. Da steht die ganze Körpersprache auf Adrenalin. Anfangs Wald spitzen sich die Ohren und er ist startklar. Jedes Geräusch wird zum potentiellen Jagdobjekt.
Tom ist dann nicht mehr von dieser Welt.
Auch Tuckers Körpersprache wird zum Anlass genommen.
Spitzt Tucker die Ohren ist Tom bereis wieder startklar.
Hast du noch eine Idee, wie ich an der Bindung arbeiten kann?
Ich füttere aus der Hand, er verbringt die Zeit, in der ich anwesend bin in meiner Nähe, schläft im Schlafzimmer etc.
Auf dem Feld verlässt er mein engeres Umfeld nicht und reagiert blitzschnell auf Richtungswechsel, auch ohne Leine.
Am Grundgehorsam müssen wir bestimmt noch arbeiten. Er zeigt sich mehrheitlich sehr willig (Obedience-Training) und eiferig, ausser eben im Wald. Aber eben, er ist 9 Monate und wir haben bestimmt noch einen langen Weg vor uns.
Das mit dem Wald habe ich vermutlich auch ein Stück selber verk...
Ich hätte vermutlich früher auf die feinen Anzeichen reagieren sollen... ?
Gut, dann werde ich den Wald meiden. Wäre der Waldrand eine Steigerung? Da ist er auch startklar, aber noch abrufbar. Lässt sich auch zurückrufen, wenn er bereits einige Meter hineingehoppelt ist.
Schleppleine am Waldrand und kurze Leine zueinem späteren Zeipunkt im Wald?
Und das selbstbelohnende Verhalten wenn er Witterung aufnimmt unterbinden?
Muss ja eine Art Plan haben...
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25.03.2008 17:58 |
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| Der Betreiber der Haustier-Community distanziert sich hiermit ausdrücklich von dem von T&T am 25.03.2008 um 17:58 verfassten Beitrag. Bei Rechtverletzungen bitten wir um Benachrichtigung
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Ich würd ihn im Wald an die kurze Leine nehmen, bis er verstanden hat, das man dich auch im Wald zu achten hat und auf dich reagiert. Außerdem kann es an der kurzen Leine gar nicht zu Jagdseznen kommen und man hat den Hund besser im Blick.
Aus Erfahrung sage ich, dass man an der normalen leien grundsätzlcih auferksamer ist, als an der Schleppleien, außerdem erkennt man viel schneller, ob der Hund nur gewöhnlcih am Boden schnuppert oder schon Fährte aufnimmt, was denke ich einfach auch an der Distanz liegt. Ich weiß nicht wie lang deien ist, meine ist gut 20m, da erkenne ich gerade bei Regen wichtige Sachen erst auf den zweiten Blick, weil er die 20 m immer ausnutzt.
Blöde Frage, aber warum hören manche Hunde beim ersten reinrennen in die Leien danach sofortbei nein aufzuhören zu Jagen und andere nicht? Jeder Hud dist ein Inividium, aber auch nach mehrmaliger Wiederholung denke ich doch,das der Hund verstehen müsste, dass bei NEIN oder STOPP er gebremst wird bzw. aufzuhören hat.
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25.03.2008 18:28 |
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| Der Betreiber der Haustier-Community distanziert sich hiermit ausdrücklich von dem von Schloddy am 25.03.2008 um 18:28 verfassten Beitrag. Bei Rechtverletzungen bitten wir um Benachrichtigung
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Benjamin1 unregistriert
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Hallo T&T, verträgst Du noch einen Laien-Rat?
Mein Plan wäre: Schleppleine (= kurz vor Freilauf) muss sich Tommy-lein verdienen...
Normalerweise würde ich sagen: Lass ihn jagen, so wird er ein paar Pfündchen überflüssigen Hühnchen-Fettes wieder los, aber mein Tierschützer-Herz verbietet natürlich solche Ratschläge, seine Diät darf er selbstverständlich nicht auf Kosten anderer Lebewesen durchführen...
Also, Du auf's Fahrrad, Hund neben Dir laufen lassen... Das hilft aber noch nicht gegen Jagdambitionen, nur beim Abnehmen (und nebenbei wird der Hund dabei auch noch so geschafft, dass er eine Weile keine Lust aufs Jagen verspüren dürfte)
.
Da Du nur im Wald Probleme hast, wirst Du sie auch langfristig nur dort lösen können. Mein Weg (von sicherlich vielen anderen) wäre, zwei Leinen mitzunehmen. Hund ist an der Schleppleine.
Wenn Du Deinen Einsatz nicht verpasst und rechtzeitig (also schon beim Spitzen der Ohren) abrufst und Tom der Meinung ist, nicht merklich auf Dich reagieren zu müssen, wird die Leine gewechselt und er muss den Rest des Spazierganges an der kurzen Leine fortsetzen. Dieser Weg dauert evtl. etwas länger, also nicht entmutigen lassen - hast ja noch ein paar Monate Pubertät des Hundes vor Dir...
Bindung kannst Du nicht "üben". Die entsteht im täglichen Leben bei 999 Kleinigkeiten und braucht auch so seine Zeit. Sei nicht böse, aber ich hab' das Gefühl, der kleine Tom muss sich nicht richtig um Dich bemühen, weil Du das schon übernimmst
.
Lass ihn ruhig mal 5 Minuten links (oder rechts) liegen, forder zwischendurch immer von ihm eine kleine Aufgabe ab und erfreu' Dich ansonsten an Deinen Hunden. Viel Spaß dabei!
P.S. Mein Hund kommt 11 mal, wenn ich ihn 10 mal rufe, und trotzdem...
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25.03.2008 18:40 |
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| Der Betreiber der Haustier-Community distanziert sich hiermit ausdrücklich von dem von Benjamin1 am 25.03.2008 um 18:40 verfassten Beitrag. Bei Rechtverletzungen bitten wir um Benachrichtigung
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Benjamin1 unregistriert
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| Zitat: |
Original von Schloddy
Jeder Hud dist ein Inividium, aber auch nach mehrmaliger Wiederholung denke ich doch,das der Hund verstehen müsste, dass bei NEIN oder STOPP er gebremst wird bzw. aufzuhören hat. |
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Nee, schloddy, nach mehrmaliger Wiederholung hat der Hund gelernt, dass er nicht kommen muss...
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25.03.2008 18:43 |
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Benjamin1 unregistriert
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25.03.2008 19:13 |
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25.03.2008 19:18 |
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Hallo
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| Normalerweise würde ich sagen: Lass ihn jagen, so wird er ein paar Pfündchen überflüssigen Hühnchen-Fettes wieder los, aber mein Tierschützer-Herz verbietet natürlich solche Ratschläge, seine Diät darf er selbstverständlich nicht auf Kosten anderer Lebewesen durchführen... |
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Bei uns ist absolute Leinenpflicht im Wald. Wildernde Hunde werden ohne Rücksicht auf Verlust abgeschossen. Da es reicht schon, wenn sie den Weg verlassen. Somit muss er es lernen, früher oder später.
Wobei ich auch sagen muss, dass mein Ziel nicht ein freilaufender Hund im Wald ist, sondern ein aufmerksamer. Auf mich bezogen natürlich.
Somit muss das Hähnchenfett zwangsläfig mit anderen Methoden abtrainiert werden
Da er meint ein Jagdhund zu sein, hat ihm noch keiner vermittelt, dass er "nur" ein Bordermischlin ist, reicht mir ein anständiger Hund an der langen Leine.
| Zitat: |
| Mein Weg (von sicherlich vielen anderen) wäre, zwei Leinen mitzunehmen. Hund ist an der Schleppleine. |
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Habe ich dabei. Eine für Tuck eine für Tom und 12m Schleppleine. Sehe aus wie ein wandelndes Hundeartikelgeschäft.
| Zitat: |
| Wenn Du Deinen Einsatz nicht verpasst und rechtzeitig (also schon beim Spitzen der Ohren) abrufst und Tom der Meinung ist, nicht merklich auf Dich reagieren zu müssen, wird die Leine gewechselt und er muss den Rest des Spazierganges an der kurzen Leine fortsetzen. Dieser Weg dauert evtl. etwas länger, also nicht entmutigen lassen - hast ja noch ein paar Monate Pubertät des Hundes vor Dir... |
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Das ist prima, vielen Dank. Werde ich gleich morgen ausprobieren.
Vermutlich wird er bereits nach 2.5 Minuten an der kurzen Leine hängen.
Die Zeit wirds hoffentlich bringen.
| Zitat: |
| Bindung kannst Du nicht "üben". Die entsteht im täglichen Leben bei 999 Kleinigkeiten und braucht auch so seine Zeit. Sei nicht böse, aber ich hab' das Gefühl, der kleine Tom muss sich nicht richtig um Dich bemühen, weil Du das schon übernimmst . |
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Erwischt!
Verwöhntes, verzogenes, kleines Mistviech, der TomTom
Ich werde es mir zu Herzen nehmen. Und lass den guten mal etwas arbeiten.
Futter muss er sich bereits verdienen, beim Spazieren und mit Unterordnung in der Wohnung. Oder Spielen. Futter im Napf gibt es nicht.
| Zitat: |
| P.S. Mein Hund kommt 11 mal, wenn ich ihn 10 mal rufe, und trotzdem... |
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Das ist mal ne Leistung, melde mich, wenn wir soweit sind
| Zitat: |
| Nee, schloddy, nach mehrmaliger Wiederholung hat der Hund gelernt, dass er nicht kommen muss... |
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Muss das Tomtier. Selbst dann, wenn es in den Sitzstreik getreten ist. Dann halt so. Aber kommen muss es.
Aber genau da hab ich vermutlich meinen Einsatz verpasst und einige Sekunden zu lange gewartet oder zu spät rangerufen
Vielen Dank an alle!
Gehen morgen mal gucken. Mit der Kurzenleinenkonsequenz und Clicker.
PS: Die Zeitangaben im Anfangsposting sind gefühlte Zeiten. Habe nie auf die Uhr gesehen.
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25.03.2008 21:02 |
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| Der Betreiber der Haustier-Community distanziert sich hiermit ausdrücklich von dem von T&T am 25.03.2008 um 21:02 verfassten Beitrag. Bei Rechtverletzungen bitten wir um Benachrichtigung
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bembix unregistriert
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| Zitat: |
Original von T&T
Da er meint ein Jagdhund zu sein, hat ihm noch keiner vermittelt, dass er "nur" ein Bordermischlin ist, reicht mir ein anständiger Hund an der langen Leine.
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Hüteverhalten ist Jagdverhalten - von daher ists korrekt und bei so einem Mischling im Vorfeld ohne Ausbildung dieses verhaltens absolut zu erwarten, würd mich nicht mal wundern, wenn das was Du als Jagdverhalten bezeichnest in Wirklichkeit unausgebildetes rudimentäres Hüteverhalten ist.
Tipps und was zum lesen hast Du ja bekommen, die Lösung wurde Dir ja hier mehrfach aufgezeigt, nur mit dem Fahrrad wäre ich vorsichtig. Du wärst nicht die erste hier, die sich so einen Spitzensportler ranziehen würde, dem sie nicht mehr gerecht wird, der je besser er trainiert wird umso mehr Spaß an einer wilden Hatz zum Abreagieren bekommt.
Grundgehorrsam, Konsequenz, Wiederholungen von Komandos vermeiden und prüfen ob es nicht doch ein wenig Hüteinstinkt ist. Natürlich muss eine Schleppleine in dem Moment im Haus bleiben, wo ich merke, dass ich an Ihr keinen Einfluss auf den Hund habe, dann waren die Trainingsschritte zu groß.
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Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von bembix: 25.03.2008 21:33.
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25.03.2008 21:30 |
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| Der Betreiber der Haustier-Community distanziert sich hiermit ausdrücklich von dem von bembix am 25.03.2008 um 21:30 verfassten Beitrag. Bei Rechtverletzungen bitten wir um Benachrichtigung
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| Zitat: |
| Hüteverhalten ist Jagdverhalten - von daher ists korrekt und bei so einem Mischling im Vorfeld ohne Ausbildung dieses verhaltens absolut zu erwarten, würd mich nicht mal wundern, wenn das was Du als Jagdverhalten bezeichnest in Wirklichkeit unausgebildetes rudimentäres Hüteverhalten ist. |
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Dazu fehlt mir vermutlich die Kompetenz um es beurteilen zu können.
Ich weiss nur, dass ihn Kleintiere, wie Kaninchen zu Hause nicht interessieren.
Schafe auch nicht. Tucker wurde an Schafen getestet, da er viel Borderblut hat. Aber auch er zeigte da keine typischen Hüteambitionen.
Kühe findet er unheimlich, trotz viel Appenzellerblut und Pferde ebenso.
Denen geht er aus dem Weg.
Katzen hingegen verfolgt er, falls er Gelegenheit bekommt.
Vögel sind von nachlassendem Interesse und er kann bereits relativ gelassen an ihnen vorbeigehen.
Und eben der Wald. Da schaltet er auf Durchzug und würde auch gehen, wenn er die Chance dazu hätte.
Aber was es auch immer ist. Er muss ja lernen, dass er nichts verfolgen darf.
Bzw. ich muss ihm das verständlich vermitteln.
Somit wird er im Wald an die kurze Leine kommen und hat sich auf mich zu konzentrieren. Denke ich werde dies auch über den Blickkontakt aufbauen. Kennt er ja bereits vom Bellen.
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25.03.2008 22:08 |
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| Der Betreiber der Haustier-Community distanziert sich hiermit ausdrücklich von dem von T&T am 25.03.2008 um 22:08 verfassten Beitrag. Bei Rechtverletzungen bitten wir um Benachrichtigung
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Benjamin1 unregistriert
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Flüster (mein Hund ist gerade nicht da): Mein Hüterich hat auch manchmal gerne die Nase in Richtung Schafe oder Hasen, da komme ich mit normalem Schnalzen nicht mehr gegen an, das weiß ich aber auch
, da muss ich mir dann situationsbedingt was Besonderes ausdenken.
Sobald ich aber merke, dass sich dieses Verhalten auch auf Alltagssituationen zu übertragen droht, gehe ich mit ihm spazieren, als hätte ich gar keinen Hund dabei... Probier mal aus, wirkt Wunder
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25.03.2008 23:14 |
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| Der Betreiber der Haustier-Community distanziert sich hiermit ausdrücklich von dem von Benjamin1 am 25.03.2008 um 23:14 verfassten Beitrag. Bei Rechtverletzungen bitten wir um Benachrichtigung
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Guten Morgen
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| Sobald ich aber merke, dass sich dieses Verhalten auch auf Alltagssituationen zu übertragen droht, gehe ich mit ihm spazieren, als hätte ich gar keinen Hund dabei... Probier mal aus, wirkt Wunder |
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Werde ich ausprobieren. Du denkst dabei an Hund an der Leine oder
Heute Morgen waren wir im Wald. Tom an der kurzen Leine
Ich glaube dies ist ein guter Weg. Sobald ich stehenbleibe, kann ich ihn mit einem leisen "Tom" dauzu motivieren, dass er Blickkontakt aufnimmt.
Darauf folgt natürlich der Click und die Belohnung.
(Bissel was essen darf es ja noch
)
War nicht so, dass ich einen gelassenen Hund neben mir hatte in der Stunde. Aber er reagiert auf mich, was an der Schleppleine weniger der Fall war.
Spitzt er die Ohren und senkt die Nase lässt er sich sofort vom Vorhaben abbringen.
(Evtl. Bindung doch nicht so schlecht
)
Reagiert auch prima und prompt auf Übungen, wie Sitz, Platz etc.
Somit werden wir von der kurzen Leine auf die lange aufbauen.
Mal gucken, ob es erfolgreich bleibt
Ist saumässig anstrengend aber motivierend da Tom mitmacht.
Zudem erhält er nicht jedesmal Zuwendung wenn er andackelt.
Kekse in der Wohnung muss er verdienen, Blickkontakt, Sitz, Platz, Laut, Warten usw.
Ja, mal sehen. Wäre schön, wenn mein Plan aufgeht
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26.03.2008 10:22 |
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| Der Betreiber der Haustier-Community distanziert sich hiermit ausdrücklich von dem von T&T am 26.03.2008 um 10:22 verfassten Beitrag. Bei Rechtverletzungen bitten wir um Benachrichtigung
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Benjamin1 unregistriert
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@bembix: Schön, dass Du immer für uns mitdenkst
. Hast natürlich Recht, einen Spitzensportler sollte man sich nicht heranziehen, wenn man selbst nicht auch solche Ambitionen hat. Mein Hund ist nach einer Runde am Fahrrad (ca. 2-3 km) so platt, dass ich in seinen Augen zu lesen glaube: Bitte trag mich den Rest des Weges…
, und das, obwohl er diesbezüglich nur „Hausmanns-Kost“ erhält: Alle zwei Wochen mal in gemäßigtem Tempo…, der interessiert sich danach nicht mal mehr ansatzweise für seinen Lieblings-Feind.
@T&T: Wie Leine? Ich hab‘ doch nur mein Handtäschchen in der Hand…
Zum Jagen abgewöhnen:
Es gibt noch eine weitere Variante, die ich manchmal bei meinem Hund durchexerziere, da ich ihm ja seine ihm angeborene Aufmerksamkeit nicht völlig aberziehen kann und will, zumal ja nicht jedes Spitzen der Ohren zwangsläufig eine Jagd einleitet (frag mich nicht, wo ich das gelesen habe, ich glaube Fennell, bin aber nicht sicher):
Ich registriere seine Aufmerksamkeit, lobe ihn sofort dafür (ich bilde mir ein, dass mein hocherfreutes FEIIIN immer bei ihm ankommt) und mache ihm klar, dass seine Aufgabe jetzt erfüllt ist und ich den „Fall nun übernehme“, etwa indem ich meine Aufmerksamkeit ganz offensichtlich auf das Objekt seines Interesses lenke und danach entscheide: OK, Stelle merken, kommen wir später evtl. noch mal drauf zurück, jetzt gehen wir erstmal weiter… (natürlich hoffend, dass er nach zwei Sekunden vergessen hat, was er eben noch wollte
).
Nicht, dass er nicht immer noch gerne jagen (hüten?) wollte, aber von mir gelobt zu werden, gefällt ihm auch gut… (und, dass er sich zu Hause als Schweinchen-Hüter bewähren darf). Und mir macht diese Variante auch mehr Spaß als immer der blöde Bruno zu sein, der seinem Hund ständig den Spaß verdirbt.
Jetzt habe ich aber noch eine Frage zum Klickern (ich selbst mache das nicht, deshalb muss ich mal doof fragen): Sollte nicht eigentlich der KLICK das Belohnungsleckerchen ersetzen oder habe ich da etwas falsch verstanden?
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27.03.2008 15:03 |
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| Der Betreiber der Haustier-Community distanziert sich hiermit ausdrücklich von dem von Benjamin1 am 27.03.2008 um 15:03 verfassten Beitrag. Bei Rechtverletzungen bitten wir um Benachrichtigung
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27.03.2008 15:31 |
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| Der Betreiber der Haustier-Community distanziert sich hiermit ausdrücklich von dem von KleinerWolf am 27.03.2008 um 15:31 verfassten Beitrag. Bei Rechtverletzungen bitten wir um Benachrichtigung
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bembix unregistriert
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Natürlich soll der Klick das Leckerli ersetzen auch in diesem Fall.
Das Gewöhnen an den Klick als Belohnung hat VOR der Übung stattzufinden.
Es ist nicht üblich beides Gleichzeitig zu machen, den Klick als Belohnung zu verknüpfen und gleichzeitig schon im Training einzusetzen.
Wie bei jeder Ausbildung sollte man Schritt für Schritt vorgehen, meist sitzt bei obigen Vorgehen alles nur halb und die exakten Verknüpfungen und Konditionierungen wie man sie wünscht finden nur teilweise statt.
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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von bembix: 27.03.2008 16:47.
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27.03.2008 16:46 |
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| Der Betreiber der Haustier-Community distanziert sich hiermit ausdrücklich von dem von bembix am 27.03.2008 um 16:46 verfassten Beitrag. Bei Rechtverletzungen bitten wir um Benachrichtigung
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| Zitat: |
| etwa indem ich meine Aufmerksamkeit ganz offensichtlich auf das Objekt seines Interesses lenke und danach entscheide: OK, Stelle merken, kommen wir später evtl. noch mal drauf zurück, jetzt gehen wir erstmal weiter… |
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Stell ich mir eben bildlich vor...
Ist aber sicher ein Versuch wert und sollte ich mal probieren.
Tom ist ja grundsätzlich begeisterungsfähig, mal gucken ob er mir seine Begeisterung abtritt.
Aber ich bin froh über deine Antwort betreffs Leine, danke. Lass ich die dann doch zu Hause.
Handtäschchen hab ich glaub auch noch irgendwo.
Zur Not sonst halt die Tasche vom Supermarkt.
| Zitat: |
| Ja... später... am Ende der Übung. Wenns sitzt... nach mehrmaliger Wiederholung. |
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Nach meinem Wissenstand nicht. Click = Belohnung.
Es gibt Methoden, bei denen mehrere Clicks aufeinander folgen und am Schluss eine Belohnung erfolgt. Aber auch da erfolgt sie.
Etwas anderes ist mir nicht bekannt.
Wir halten uns an Click = Belohnung.
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27.03.2008 16:52 |
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| Der Betreiber der Haustier-Community distanziert sich hiermit ausdrücklich von dem von T&T am 27.03.2008 um 16:52 verfassten Beitrag. Bei Rechtverletzungen bitten wir um Benachrichtigung
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| Zitat: |
Original von bembix
Natürlich soll der Klick das Leckerli ersetzen auch in diesem Fall.
Das Gewöhnen an den Klick als Belohnung hat VOR der Übung stattzufinden.
Es ist nicht üblich beides Gleichzeitig zu machen, den Klick als Belohnung zu verknüpfen und gleichzeitig schon im Training einzusetzen. |
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Als ich mich vor 1 oder 2 Jahren damit beschäftigt hatte, hatte ich es so verstanden,
dass jede Übung erstmal mit nem Leckerchen nach dem Klick begonnen wird.
(natürlich sollte Hundi schon konditioniert sein und wissen, was das "klick" bedeutet)
Später im Verlauf des Einstudierens der Übung wird das Leckerchen nach und nach weg gelassen.
Kann aber auch sein, dass man das inzwischen anders macht.
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27.03.2008 16:59 |
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| Der Betreiber der Haustier-Community distanziert sich hiermit ausdrücklich von dem von KleinerWolf am 27.03.2008 um 16:59 verfassten Beitrag. Bei Rechtverletzungen bitten wir um Benachrichtigung
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