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Ängstlicher Dalmatiner = Angstbeißer...was soll ich tun?!?
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Ängstlicher Dalmatiner = Angstbeißer...was soll ich tun?!? |
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Ängstlicher Dalmatiner = Angstbeißer...was soll ich tun?!? |
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Ich habe mich jetzt schon durch etliche Foren und Homepages gelesen, aber wirklich was finden konnte ich nicht.
Vielleicht hat ja hier jemand einen Tip für mich, würde mich wirklich freuen, wenn ihr euch die Mühe macht, meinen Beitrag zu lesen. Danke schonmal!
Mein Problem ist folgendes:
Ich besitze eine mittlerweile 4 jährige Dalmatinerhündin, Lady, die sehr ängstlich ist. Diese Ängstlichkeit zeigt sich leider bei Artgenossen, wie auch Menschen (vorallem Kinder) in Form von defensiver Aggression. Mit Kindern kann man sie gar nicht zusammenlassen, da sie sich von diesen direkt bedroht fühlt - es gibt nur wenige Ausnahmen wo sie Kinder zulässt. Beim Spazierengehen ist dies kein Problem, solange die Kinder sie in Ruhe lassen. Trotzdem ist mir bewusst, dass dies eine gro0e Gefahr darstellt, daher wird sie sofort wenn Kinder kommen angeleint. Es wäre natürlich schön, meinen Hund soweit zu bringen, dass sie zumindest sieht, dass Kinder keine Bedrohung für sie darstellen und sie keine Angst vor ihnen haben muss. Schreiende und rumrennende Kinder machen ihr Angst - sie zieht sofort in die andere Richtung. Lady ist, bevor sie zu uns kam, mit kleinen Kindern aufgewachsen. Auch danach hatte sie viel Kontakt mit kleinen Kindern und machte nie Probleme, dies schlug von einem auf den anderen Tag um.
Bei fremden Menschen ist sie sehr verhalten, dennoch sind erwachsene Personen nicht das Problem - sie braucht zwar eine Zeit um "warm" zu werden, geht dann aber auch von alleine auf die Menschen zu und sucht den Kontakt.
Auch fremde Hunde machen ihr Angst - sie fängt meist an zu brummen, wenn sich ihr diese nähern. Selbst wenn diese in Abstand von ihr entfernt stehen und gar nicht für sie interessieren, empfindet sie diese als Gefahr. Wenn das Brummen nichts bewirkt, schnappt sie nach diesen. Es kam deshalb auch schon öfters zu Raufereien - die meisten Hundebesitzer sind dann verärgert. Ich musste mir zum Teil auch Dinge anhören wie "Ihr Hund hätte meinen fast totgebissen" - auf Nachfrage, ob dieser Bisswunden hätte, gab es dann keine Antwort mehr. Es sieht also gefährlicher aus als es wirklich ist. Ich will nichts verharmlosen, aber auf Grund meiner Beobachtungen, kann ich sagen, dass Lady keinem anderen Hund ersthaft Schaden zufügt. Kleinere Bissverletzungen lassen sich nicht immer vermeiden, aber meist bleibt es beim ins Fell schnappen.
Angenehmer wäre es aber trotzdem, wenn sie nicht gleich auf die Hunde losgehen würde. Sie soll einfach erkennen, dass diese Hunde keine Gefahr für sie sind und sie nicht immer gleich auf Angriff gehen muss.
Das Sonderbare daran ist, dass sie eigentlich zu den Hunden hinmöchte und spielen, dann aber wieder die Angst Überhand gewinnt. Mit einigen wenigen, nicht überempfindlichen Hundebesitzern ist es sogar gelungen, die Hunde aneinander zu gewöhnen. Doch ist es am Anfang immer das selbe Spiel, erst nach viel Rumgezicke und Geschnappe merkt sie, dass ihr Gegenüber doch nicht so verkehrt ist und dann klappt es.
Das allergrößte Problem scheint bei ihr die Kontaktaufnahme zu sein - Hunde beschnüffel sich dazu nunmal gegenseitig und sie mag dies überhaupt nicht, dann ist es gleich vorbei. Das dies ein Zeichen ihrer Unsicherheit ist, weiß ich...aber ich kann dem anderen Hund ja nun schlecht verbieten, etwas völlig normales zu tun.
Anders ist es, wenn wir in die nahegelegene Stadt fahren, wo viele Menschen und Hunde unterwegs sind. Dort zeigt sie keinerlei Scheu, weder vor Kindern noch vor den Hunden. Sie möchte unbedingt zu den anderen Hunden und fordert diese zum Spielen auf. Sobald andere Hunde sie anbellen oder anknurren, geht sie auf Abstand und lässt sie in Ruhe. Zu Hause wäre das gar nicht denkbar, dort würde sie sofort mitmachen. Ich verstehe also nicht, wieso sie so sehr zwischen den "Stadt"hunden und den Hunden bei uns im Ort unterscheidet.
Daheim macht sie keine Probleme, sie akzeptiert alle Familienmitglieder und lässt sich wirklich alles gefallen. Man würde nie vermuten, dass sie sich so aufführen kann.
Trotzdem muss man erwähnen, dass ich bei ihr auch einige Fortschritte erzielen konnte - mitlerweile geht sie beim Spazierengehen normal an Hunden vorbei, die sich ruhig verhalten, zum Teil auch an solchen, die an der Leine verrückt spielen. Eine Besonderheit ist aber auch, dass sie zwischen den Menschen unterscheidet, die mit ihr spazieren gehen. Ich selbst habe mit ihr viel weniger Probleme als meine Mutter. Ich schätze, dies liegt daran, dass sie viel ängstlicher ist. Sie läuft, wenn es sein muss, lange Umwege, damit sie Hunden nicht begegen muss. Ich hingegen versuche so oft wie möglich an Hunden vorbeizukommen um mit Lady zu üben.
Der Beitrag ist nun doch länger geworden, als ich gedacht habe. Es würde mich wirklich freuen, einige sinnvolle Antworten zu erhalten. Danke! |
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10.07.2008 19:40 |
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| RE: Ängstlicher Dalmatiner = Angstbeißer...was soll ich tun?!? |
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Viel kann ich leider nicht dazu sagen.
Mein Ömmchen hat sich bei Rüden ähnlich verhalten wie deine Hündin. Kam ihr ein Rüde zu nahe, oder wollte der sogar schnüffeln, hat sie sich abrupt umgedreht und geknurrt und gebellt. Allerdings war das immer nur ein Drohen. Sie hat vorher und auch hinterher mit den Rüden wieder gespielt. Aber, hey, an meinem Po wird nicht geschnuppert. Es ist nie zu einer rangelei oder beißerei gekommen. Immer wurde sie nur laut und die Rüden wußten bescheid. Nun ist sie bereits 11 Jahre alt, Rüden dürfen immernoch nicht schnüffeln. Gebissen aht sie in den ganzen 11 Jahren nie.
Das sich Hunde unterschiedlich verhalten, je nach dem mit wem sie gehen, das habe ich auch schon festgestellt. Es gibt einen Hund, wenn Herrchen mit dem geht und wir ihm begegnen, ist er ganz ruhig und gelassen. Sobald Frauchen aber damit geht, zieht er diese fast über die Straße und macht ein Theater dabei als ginge es um sein Leben. Ich dneke es liegt daran wie derjenige mit dem Hund umgeht. Wenn nicht beide am gleichen Strang in der Erziehung ziehen, macht der Hund eben unterschiede.
Tina
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11.07.2008 09:32 |
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| Der Betreiber der Haustier-Community distanziert sich hiermit ausdrücklich von dem von Groeni am 11.07.2008 um 09:32 verfassten Beitrag. Bei Rechtverletzungen bitten wir um Benachrichtigung
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Naja nu, Lady geht auch nicht gleich auf die Hunde los - aber wenn Brummen und Drohen nichts hilft...ich sehe schon, wenn sie ihre Körperhaltung verändert - aber manchmal kann man darauf nicht so schnell reagieren. Und komisch ist ja auch, dass sie das Schnüffeln in der Stadt zulässt und auch sofort mit den Hunden spielen möchte. Sie ist wie ausgewechselt, ein ganz anderer Hund...da muss ihr Gegenüber sie schon sehr stark reizen, dass sie böse würde. Und zu Hause ist ihre Reizschwelle viel geringer...
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11.07.2008 13:31 |
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11.07.2008 16:21 |
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11.07.2008 19:35 |
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