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Hund ja oder nein? Und welche Rasse?

Haustier-Community.de » Hunde » Hunde: Allgemeines » Hund ja oder nein? Und welche Rasse? » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Hund ja oder nein? Und welche Rasse?
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opolski84 opolski84 ist weiblich
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Hund ja oder nein? Und welche Rasse? Zum Anfang der Seite springen

Hi.

Mein Freund und ich überlegen uns, ob wir uns einen Hund anschaffen sollen. Ich träume schon seit kleines Kind von einem Hund und er ist sowieso ein großer Tierfreund. Ich bin knapp 24 Jahre alt und er ist 30. Ich habe bereits eine Ausbildung hinter mir und mache nun mein Abitur nach (noch 2 Jahre), mein Freund arbeitet bei der Stadt.
Da ich vormittags zur Schule gehe und er Spätschicht hat und erst um ca. 14:00 Uhr anfängt, wäre anfangs auch immer jemand für den Welpen da.

Wir haben eine große Wohnung mit Balkon, in der auch zwei Katzen wohnen (sind mit Hunden aufgewachsen und sehr lieb). Ich selber habe noch zwei Pferde, zu denen ich auch jeden Tag fahre. Sinn macht das ganze nur, wenn ich den Hund mit zu den Pferden nehmen kann. Mein Freund dürfte den Hund sogar mit auf seine Arbeit nehmen (er arbeitet draußen und läuft den ganzen Tag, es muss also ein Hund sein, der nicht bewegungsfaul ist Augenzwinkern ). Im Urlaub fahren wir oft nach Holland in unser Ferienhaus, mit großem Garten und in Meernähe. Perfekt um einen Hund mitzunehmen.

Ich kenne mich noch nicht super mit Hunden aus, habe bisher nur Erfahrungen mit den Hütehunden auf dem Pferdehof gemacht. Der aktuelle Hund dort ist ein Pyrinäenhund, vorher war es ein anderer großer mit dem ich auch ein paar Mal spazieren gegangen bin. Die Schwester meines Freundes hat einen Labrador und mein Freund kennt jemanden, der einen Kangal hat und mit dem er immer schmust.
Ich würde auf alle Fälle eine Hundeschule besuchen und ihn bei jeder Gelegenheit mitnehmen. Der Hund soll quasi immer dabei sein und wenn er mall allein in der Wohnung bleibt, dann sind da ja noch die Katzen und die Mutter meines Freundes würde auch mal mit dem Gassi gehen.

Die Sache ist nur: Wenn wir uns einen Hund holen (wenn dann eh erst nächstes Jahr), dann wollen wir schon einen großen Hund haben. Kann man einen großen Hund in einer Wohnung halten oder ist das Quälerei? Wie gesagt, ich würde ihn jeden Tag mit zu den Pferden nehmen und in unmittelbarer Nähe gibt es einen sehr großen Park wo wir gern spazieren gehen usw. Die meiste Zeit wäre er also eh unterwegs.

Und welche Rasse käme für uns in Frage?
Es sollte schon ein lieber Hund sein, den man mit den Katzen ohne Bedenken mal allein lassen kann, der vielleicht auch einen größeren Beschützerinstinkt hat (ich als junge Frau und schmaler Hering noch dazu, würde mich somit wesentlich wohler fühlen) und sich gern bewegt, so dass er z.B. mal mit auf einen Ausritt kommt oder mit meinem Freund auf die Arbeit.

Ich wälze schon die Rassebücher seit ich lesen kann, doch es stehen auch oft verschiedene Sachen drin, selbst Züchter sagen unterschiedliche sachen.
Was sagt ihr zu dem Ganzen?
LG Opolski


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21.08.2008 21:23 opolski84 ist offline
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Zitat:
Mein Freund dürfte den Hund sogar mit auf seine Arbeit nehmen (er arbeitet draußen und läuft den ganzen Tag, es muss also ein Hund sein, der nicht bewegungsfaul ist


Das ist das k.o. Kriterium für einen Welpen. Gerade wenn es eine große Rasse werden soll. Die müssen zu Anfang noch geschont werden, damit Hüfte und Ellenbogen nicht überbelastet werden und dadurch eine HD oder ED entsteht oder eine bestehende verschlimmert wird.

Außerdem ist bei einem Welpen Hundeschule ein Muss - ist dafür denn Zeit da?

Ich sehe das kritisch, sich als Anfänger einen Welpen zuzulegen. Besser wäre ein Hund von einem Tierschutzverein, der bereits ein paar Jahre älter ist und mit Katzen zusammenwohnt.

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21.08.2008 21:53 hippoly ist offline

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koyuki koyuki ist weiblich
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einen welpen könnt ihr nicht den ganzen tag umherlaufen lassen, das hält er ganricht durch und ist gesundheitlich schädlich

ansonsten finde ich die vorausetzungen für einen ausgewachsenen Hund super

Kenne einige Windhunde die super beim Pferd mitgehen, aber diese haben auch einen Jagdtrieb, der schwer zu bändigen sein soll^^
kenne aber auch genügend, die mit schäferhudnen ausreiten

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21.08.2008 22:07 koyuki ist online
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Mirial Mirial ist weiblich
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Ich habe jetzt seit 2 Wochen meinen ersten Hund. Er ist aus dem Tierheim und ca. 5Jahre alt.

Und ganz ehrlich, so ein Hund erfordert am Anfang mehr Zuwendung als man denkt... und der Kleine schläft schon den halben Tag. Also einen Welpen würde ich mir als Anfänger auf keinen Fall zutrauen, da diese noch mehr Zuwendung und Erfahrung brauchen.

Schau doch einfach mal wie ich in deinem Tierheim nach, da kannst du sicher mit verschiedenen Tieren spazieren gehen, die Pfleger kennen die Tiere und die ersten Eigenarten und können Dich bei der Hundesuche beraten.

Auch mit einem älteren Hund kann man noch eine Menge unternehmen und sie sind gelassener, um uns Anfänger zu erziehen. großes Grinsen

Wenn du mich fragst, Tiere im allgemeinen und Hunde im speziellen bereichern unser Leben und das sollten wir Ihnen zurückgeben.

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21.08.2008 22:08 Mirial ist offline
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opolski84 opolski84 ist weiblich
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Themenstarter Thema begonnen von opolski84
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Hi, erstmal vielen Dank für die Antworten.

Nein, ich meinte natürlich nicht, dass der Welpe den ganzen Tag rumlaufen soll und sofort mit auf Arbeit kommt. Das war nur gedacht wenn der Hund dann schon größer ist.
Und bis es so weit ist haben mein Freund und ich ja quasi Wechselschicht, so dass immer irgendwer da ist.

Ich würde ihn natürlich auch nicht als Welpen mit auf Ausritte nehmen, da hätte ich auch viel zu viel Sorge, dass dem Kleinen was passiert. Ich würde ihn dann auf den Hof mitnehmen, damit er das alles kennenlernt und Ausritte würde ich anfangs nur machen wenn mein Freund frei hat und auf den Kleinen aufpassen kann.

Also mein Freund kennt sich mit Hunden wesentlich besser aus als ich. Von daher würde ich ihn nicht direkt als Anfänger bezeichnen (mich schon, da habt ihr recht). Also er hat schon Ahnung von Erziehung usw.

Zeit für ne Hundeschule hätte ich auf alle Fälle. Dann aber eher am Wochenende. Aber das wäre kein Problem.

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22.08.2008 07:51 opolski84 ist offline
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novayne
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hallo

also wenn du den hund mit zu den pferden nehmen willst, solltest du auf jeden fall darauf achten, dass er keinen jagdtrieb hat.
ich selbst habe einen jack russel terrier der mit pferden aufgewachsen ist, und solange sich die pferde ruhig verhalten gibt es auch kein problem.
doch sobald sich ein pferd wälzt, bricht bei ihm der jagdinstinkt durch und er stürmt auf das pferd zu.
bei uns ist das kein großes problem, da unser pferd den kleinen hund vollkommen ignoriert, aber ein größerer hund würde da bestimmt mal einen tritt abbekommen.

ich wüde dir auch zu einem erwachsenem hund raten.
wenn man noch nie einen hund hatte, stellt man sich das alles immer ganz toll vor, doch so ein pupertierender junghund der nur blödsinn im kopf hat, kann einem echt nerven kosten (besonders wenn man ihn mit auf die arbeit nimmt und nicht die zeit hat, sein fehlverhalten zu korrigieren)


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22.08.2008 08:17 novayne ist offline
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hippoly hippoly ist weiblich
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Wenn Du wissen willst, wie das Leben mit Junghund ist, dann lies Dich mal hier durch:

(Dieser Link wird erst nach der Registrierung angezeigt)

Das ist mein Erfahrungsbericht seit nicht ganz 2 Wochen. Es klingt zwar lustig, ist es auch, rückwirkend betrachtet, aber es ist auch teilweise echt nervenraubend.

und so ist das bei jedem Junghund, egal ob als Welpe gekommen oder erst als Junghund.

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22.08.2008 09:11 hippoly ist offline

Soleada Soleada ist weiblich
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Beiträge: 176

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Wenn du den Thread von hippoly gelesen hast denkst sicher "die hat aber ja gleich zwei Junghunde und Kind...." smile
Richtig, aber du musst bedenken, sie kenn sich richtig gut aus und hat auch schon einiges an Erfahrung!
Ich habe meine mit 8 Monaten bekommen, da wusste ich aber noch nicht was da auf mich zukommt großes Grinsen Ich würde mich zwar immer wieder für sie entscheiden, denn sie ist trotzdem mein absoluter Golschatz Herzklopfen Jetzt ist sie 1,5 Jahre alt, d.h. ich weiß jetzt wies mit einem pubertierenden Hund ist..Wenn ich mir dann vorstelle, dass man mit einem Welpen die erste Zeit gaaaaaaanz viel zu tun hat und wenn man glaubt man hats geschafft kommt man bei der Pubertät an...uff, das ist sicherlich nicht ohne...ich würde mir reichlich gut überlegen, ob ich mir einen Welpen anschaffe...

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22.08.2008 10:02 Soleada ist online
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koyuki koyuki ist weiblich
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Dann finde ich die Viraussetzungen für einen Welpen aber auch okay. ich finds klasse^^

ich hab gerad meine 2 pubertierenden Junghund und kann von geraubten nerven auch ein Lied singen^^

Aber die rasse musst du ganz allein wissen, die meisten HUnde haben heut zu Tage einen mehr oder weniger ausgeprägten Jagdtrieb^^
Mein JRT-Mischling hat ein gut kontrollierbaren, meine Podenco.Mischlingshündin hat bisher noch nichtmal ein Ansatz dafür gezeigt

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22.08.2008 10:55 koyuki ist online
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opolski84 opolski84 ist weiblich
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Themenstarter Thema begonnen von opolski84
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Hi.

Werde mir den Thread nachher mal in Ruhe durchlesen.

Das mit dem Jagdtrieb habe ich mir auch schon gedacht. Ich kenne auch einige Hunde von einem anderen Reitstall, die da immer die Pferde aufmischen müssen. Glaube das eine ist so ne Art schwarzer Schäferhund und die anderen sind teilweise Border Collies oder die Kinder von der ersten.
Jedenfalls rennen die manchmal auf die Koppel und kläffen die Pferde an, die sich dann natürlich erschrecken. Ist zwar noch nichts passiert, aber es muss ja auch nur mal ein Pferd vor Schreck ausrutschen.

Teilweise liegt das aber wohl auch an der Erziehung. Als ich grad mit meinem einen Pferd in Holland war, waren da zwei Jack Russels nebenan angebunden und bellten und knurrten jedes Pferd an, das vorbei kam. Eins wäre vor Schreck fast gestürzt und ich wollte mein Pferd aus der Box holen, da fingen die auch zu Knurren an. Besitzerin war grad mit ihrem Pferd beschäftig (hat es geputzt) und das Verhalten der Hunde total ignoriert.
Aber so nen richtigen Jagdtrieb bekommt man natürlich nicht mit Erziehung raus, das ist mir klar.

Ach was ich vielleicht auch noch erwähnen sollte: Ich hatte mal einen Welpen. Das ist jetzt aber schon übr 5 Jahre her. Und zwar wollten meine Eltern und ich uns einen Familienhund anschaffen. Ich weiß noch genau wie der Kleine uns die Nerven geraubt hat. Ich habe anfangs immer mit ihm in einem Zimmer geschlafen (hatte da noch ein Hochbett, haben dann ne Matratze auf den Boden gelegt und sein Körbchen daneben). Ich weiß auch noch wie er morgens um fünf Uhr auf meinem Teppich sein Häufchen machte und wie er ständig auf den Boden pinkelte und ein Stück Teppich, das dummerweise etwas hoch stand, total zerfledderte.
Wir hatten den Hund ca. eine Woche. Jetzt wollt ihr natürlich wissen woran es gescheitert ist: Es war (wie so oft) die Katze.
Meine Eltern haben einen Kater (inzwischen 16 Jahre alt). Der hat sich zwar nicht mit dem Hund gezofft oder so, aber er zog sich immer mehr zurück und wollte irgendwann sogar nicht mehr fressen. Er verzog sich unter den Schreibtisch bei meinem Vater und kam nicht mehr raus. So haben wir uns damals entschlossen ein gutes neues Zuhause für den Welpen zu finden und ich habe dann ein Paar gefunden, das sich schon lange einen Hund wünschte.
Wir waren alle natürlich total traurig, aber ich denke der Kater wäre ansonsten eingegangen.

Bei den anderen beiden Katzen, die ich bei meinem Freund habe, mache ich mir da aber keine Sorgen. 1. kennen sie Hunde und 2. sind sie vom Wesen her ganz anders. Es sind nicht solche Einzelgänger wie mein alter Kater.

Naja, jedenfalls weiß ich von daher schon, was auf mich und uns zukommen würde. Ich denke es wäre anfangs auf alle Fälle von Vorteil, dass mein Freund und ich so unterschiedliche Arbeitszeiten haben und somit immer jemand da wäre. Wenn der Hund dann älter ist kommt mein Freund vielleicht in die Frühschicht, aber wie gesagt, dann könnte er ihn auf die Arbeit mitnehmen.

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22.08.2008 13:17 opolski84 ist offline
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hippoly hippoly ist weiblich
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Zitat:
Original von opolski84
Aber so nen richtigen Jagdtrieb bekommt man natürlich nicht mit Erziehung raus, das ist mir klar.


Stimmt nicht. Mein Rüde ist absolut passionierter Jäger - und der hätte mir schon so manches Kaninchen angeschleppt draußen, wenn er nur dürfte. Aber er darf nicht. Er geht ohne Leine mit mir durch die Felder, direkt an Kaninchen vorbei - und tut genau: nichts. Er jagd nur los, wenn ich es ihm erlaube. Und er bleibt stehen und kommt zurück, wenn ich das verlange. Egal wie nah er an Beute dran ist - auch wenn er nur noch zubeißen müsste. Wenn ich pfeife, dann macht er auf dem Absatz kehrt.

Wir haben nicht umsonst eine Leinenbefreiung bekommen. Es war ein harter Weg, aber es ist nicht unmöglich, das mit guter und intensiver Erziehung hinzubekommen.

Bei meiner Hündin damals war das ganz einfach. Ich habe sogar ein Video, wo ich sie aus voller Jagd auf den Ball ins Platz schicke - immer und immer wieder. Alles Erziehungssache.

Zitat:
Ich weiß auch noch wie er morgens um fünf Uhr auf meinem Teppich sein Häufchen machte und wie er ständig auf den Boden pinkelte und ein Stück Teppich, das dummerweise etwas hoch stand, total zerfledderte.


Das gehört eben dazu. Man geht mit Welpen alle zwei Stunden raus, sowie nach dem fressen, saufen, toben und schlafen. Auch Nachts. Die halten nunmal noch keine ganze Nacht ein. Ich hab den 6monatigen jetzt hier so weit, dass ich mal 6 Stunden pro Nacht durchschlafen kann, bevor ich wieder raus muss. Am Tag muss der aber noch 4 bis 5 mal raus - mehr also als die anderen beiden, die halten bereits 8 Stunden durch Nachts.

Und dass sie Kauen, das gehört auch dazu. Ebenso wie bei kleinen Kindern. Da wird eben alles angekaut. Lies meinen Thread, dann weißt Du, dass das auch nicht unbedingt mit 6 Monaten oder 1 Jahr schon vorbei sein muss Augenzwinkern

Zitat:
Wir waren alle natürlich total traurig, aber ich denke der Kater wäre ansonsten eingegangen.


Das denke ich widerrum nicht - Katzen müssen sich da langsam dran gewöhnen. Da ist Geduld gefragt.

Zitat:
Naja, jedenfalls weiß ich von daher schon, was auf mich und uns zukommen würde.


Glaub mir, die hast Du nicht wirklich. Du hast eine Idee, Du weißt den Ansatz - aber eben nicht alles. Nach einer Woche Welpenzeit weiß man das nicht. Ich meine das nicht böse, aber ich hatte auch vergessen wie Welpen sein können und warum ich keine mehr wollte. Und jetzt hab ich doch wieder zwei Junghunde.

Zum Glück zwei - die beschäftigen sich genug untereinander. Aber bevor Du auf die Idee kommst - NEIN, schafft Euch keine zwei Hunde an. Selbst ich mit meiner Erfahrung empfinde es als sehr anstrengend. Und ich bin verdammt anstrengende Hunde gewohnt - aber zwei Junghunde schlagen alles.

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22.08.2008 13:32 hippoly ist offline

opolski84 opolski84 ist weiblich
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Themenstarter Thema begonnen von opolski84
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Hi.

Also dass du deine Hunde so super erzogen hast finde ich echt toll. Das wäre für mich auch ein absolutes Muss. So oft sehe ich Leute, die ihre Tiere überhaupt nicht unter Kontrolle haben und andere Leute schon teilweise gefährden, aber dass man bei einem solchen Jäger den Jagdtrieb so unter Kontrolle bringen kann, hätte ich echt nicht gedacht.

Also das mit dem Welpen damals war schon was sehr Schönes, auch wenn es wirklich wahnsinnig anstrengend war. Man musste den die ganze Zeit im Auge behalten. Ich bin übrigens mit ihm nach jedem Schlafen, Spielen und Fressen raus gegangen und bin dann auch wirklich lange draußen gewesen, aber draußen wollte sie nie machen. Kaum war ich wieder drinnen war es dann geschehen Augenzwinkern Aber nach nur einer Woche hab ich eh nicht allzuviel erwartet.

Aber das mit der Katze war wirklich schlimm. Es war ja nicht, dass es so blieb oder gar besser wurde. Es wurde von Tag zu Tag schlimmer. Anfangs kam er ja noch runter, hat auch kurz gefressen, aber nach ner Zeit kam er aus seinem Zimmer nicht mehr raus und es war wirklich Quälerei. Aber nunja, es war halt so.

Nein, keine Sorge, zwei Hunde kommen nicht in Frage. Vor allem nicht am Anfang.

Ich werde auf alle Fälle mit meinem Freund drüber sprechen wg erwachsenem Hund. Mal sehen was er dazu sagt. Wobei er da auch ein wenig skeptisch ist, weil man ja nie weiß was so ein Hund vorher erlebt hat. Bei mir in der Klasse ist einer, der damit auch schlechte Erfahrungen gemacht hat. Er hat einen Hund aus dem Tierheim geholt und die haben ihm nichts über dessen Vergangenheit gesagt (oder sagen können). Nach und nach stellte sich heraus, dass der Hund vor allem Möglichen Angst hatte (z.B. wenn er einen Gürtel ausgezogen und in der Hand hatte). Wurde wohl geschlagen.
Und kannte auch viele andere Leute die Tierheimhunde hatten und ähnliches erlebten.

Ich will jetzt nicht alle Tierheimhunde oder älteren Hunde über einen Kamm scheren, das sind halt nur so Storys die ich gehört habe. Der eine Hund hat mich sogar mal gebissen. War ein Rottweiler aus dem Tierheim. Wurde wohl auch geschlagen. Der Hund kannte mich allerdings. Ich ging grad auf dem Bürgersteig als er mit seiner Besitzerin auf der anderen Seite waren. Ich hatte das Halfter meines Pferdes in der äußeren Hand und bin einfach nur dort langgegangen. Plötzlich schießt der auf mich los und beißt mir in die Hand. Er dachte wohl ich will ihn mit dem Ding schlagen.
Von daher bin ich da etwas skeptisch. Aber ich lasse mich auch gerne vom Gegenteil überzeugen, wenn ihr vielleicht gute Adressen kennt wo man etwas erwachsenere Hunde bekommt (außer Tierheim), die nicht schon so viel schlimmes erlebt haben.
Wobei es sicherlich auch welche gibt, die einem einfach nur dankbar sind, wenn man ihnen ein neues Zuhause gibt.

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22.08.2008 16:17 opolski84 ist offline
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koyuki koyuki ist weiblich
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*hust* ich habe auch nen Tierheimhund und einen davor bewahrt...

Mein Tierheimhund war garnicht erzogen, hatte also nen wudnerschönen rohdiamanten^^ es war anstrengend und ich hatte auch diverse probleme, die ich mit nen welpen sicher auch gehabt hätte, aber er ist ein klasse Hudn geworden, mein persönlicher Traumhund

meine 2. Hündin hat angst vor großen shcwarzen Hunden, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass es bei ausreichend training besser werden wird

aber genau diese probleme kann man mit nen welpen auch haben

und ncht alle tierheimhunde haben eine unbekannte vorgeschichte und einige tierheimhudne sind echte schätze
es gibt die möglichkeit des auslandstierschutz, aber da sind die tiere meistens kastriert

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22.08.2008 17:22 koyuki ist online
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Na ja, das Problem bei Welpen ist ja einfach, dass man draußen bleiben muss, bis sie gemacht haben. Ich hatte das hier auch mit den Junghunden. Wer steht schon gern 2 Stunden im Regen, so wie ich vorhin? Aber - man macht es.

Einen erwachsenen Hund würde ich auch nur aus einer Pflegestelle nehmen, oder bei einem Tierheim vorher über Wochen jeden Tag mit dem Hund Gassi gehen, um ihn wirklich kennen zu lernen.

Wie wäre es denn mit einem ca. 6 jährigen Labbi-Mix? Er war bereits vermittelt, war seinen Besitzern aber zu stürmisch. Kommt aus einem Tierheim in Ungarn und muss Manieren erst noch lernen - deswegen rennt er gern freundlich auf einen zu.

(Dieser Link wird erst nach der Registrierung angezeigt)

Schaut einfach mal, vielleicht ist der was.

Ansonsten kann ich den Verein (Dieser Link wird erst nach der Registrierung angezeigt) nur empfehlen - für die arbeite ich als Pflegestelle und bin super zufrieden. Man hat Hilfe, wenn man sie braucht, wird gut auf alles vorbereitet, die Pflegestellen sind sehr ehrlich, ebenso wie die Vermittlerinnen. Die schauen wirklich, ob die Hunde und die Familien zusammenpassen.

Viele der Hunde sind noch in Ungarn, wir haben aber auch viele, die bereits in Deutschland in einer Pflegestelle auf ein Heim warten - wie meine beiden Junghunde.

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22.08.2008 17:26 hippoly ist offline

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Nee, wie gesagt, ich will nicht alle über einen Kamm scheren. Aber ich hab halt dummerweise schon solche Erfahrungen gemacht, das heißt natürlich nicht, dass es immer so ist.

@hippoly:

Wir wollen auf alle Fälle noch bis nächstes Jahr warten bevor wir uns einen Hund holen, weil wir bis dahin dann eine größere Wohnung haben. Haben zwar jetzt auch immerhin zwei Zimmer, aber die ist trotzdem etwas klein. Aber die Internetadresse behalte ich im Auge.

Hmm, ich hab damals gedacht, da der Hund auch nach einer halben Stunde immer noch nicht draußen gemacht hatte, dass er wohl doch nicht musste. Hätte ich also noch länger warten müssen.

Mal ne andere Frage. Ihr wisst ja jetzt ungefährt was wir mit dem Hund vorhaben. Nun stelle ich mir natürlich auch die Frage ob es ein Rüde oder besser eine Hündin sein sollte. Von Hündinnen höre ich oft, dass sie angeblich anhänglicher sind, aber der Rüde den ich kenne, ist ein absoluter Schatz.

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22.08.2008 17:48 opolski84 ist offline
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Es gibt absolut keinen Unterschied in der Anhänglichkeit, der sich am Geschlecht festmachen lässt. An der Rasse schon eher.

Ein Labrador als Jagdbegleiter ist anhänglicher als ein Kangal, der dazu gezüchtet wurde über Tage allein zu hüten und damit unabhängig vom Menschen zu agieren. Aber selbst da kommt es auf den jeweiligen Hund an und eben daran, wie gut man die Bindung zu dem Hund aufbaut.

Ich habe keine Ahnung, was mir derzeit lieber ist - Rüden oder Hündinnen. Eigentlich wollte ich nach meinem Rüden keinen weiteren - und habe jetzt doch wieder zwei großes Grinsen Hündinnen hatte ich schon mehr - bisher waren alle Pflegehunde Hündinnen.

Aber ich kann echt nicht sagen, dass die anhänglicher gewesen sind verwirrt

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22.08.2008 17:57 hippoly ist offline

koyuki koyuki ist weiblich
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hmm also wenn ch meine beden vergleiche^^ drinenn ist mein Rüde wirklich sehr anhänglich, leigt am liebstn vor meinen Füßen.
draußen hingegen ist er sehr eigenständig, da muss ich ihn dauernd ausbremsen

meine Hündin iust genau anders rum^^ drinnen will sie von mir nicht viel wissen und draußen ist sie immer in der nähe, macht auch ihr ding, aber guckt ständig ob ich auch noch ja da bin und ihr den Rücken stärke^^

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22.08.2008 18:03 koyuki ist online
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Themenstarter Thema begonnen von opolski84
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Ok, also kann man das nicht so festlegen, das hilft mir auf alle Fälle schon mal.
Sind Rüden denn dominanter und testen eher ihre Position aus oder kann man das auch nicht sagen? Also sind sie in der Regel schwieriger zu erziehen als eine Hündin oder nicht? Ich kenne eigentlich selber zwei Gegenbeispiele:

Also der Labrador, den ich kenne, ist eine Hündin und der Besitzer meinte, dass man bei ihr schon recht konsequent sein musste, weil sie sonst Blödsinn machte.
Der Pyrinäenhund, den ich kenne, ist dagegen sowas von lieb. Wobei man schon merkt, dass er selbstständig ist. Der hört auch nicht allzu gut. Wenn der ein Kaninchen entdeckt hat, geht er lieber erstmal hinterher, auch wenn der Besitzer ihn ruft, und kommt erst nach mehrfacher Aufforderung. Dazu muss ich aber auch sagen, dass er nicht besonders gut erzogen ist, weil die Leute auch nicht sooo viel Ahnung haben.
Aber der ist total anhänglich, verschmust und obwohl er noch nicht mal kastriert ist, zeigt er gar kein dominantes Verhalten. Er ist mehr so ein Kumpel oder auch Beschützer, auf dem dürfen sogar kleine Kinder rumturnen.

Ihr seht, ich hab hundert Fragen, die noch nicht geklärt sind, aber wir lassen uns ja auch Zeit mit allem. Nur will ich sowas natürlich klären bevor wir uns auf Hundesuche machen, damit es auch später passt.

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22.08.2008 19:51 opolski84 ist offline
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hippoly hippoly ist weiblich
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Nein, auch da spielt das Geschlecht keine Rolle und es kommt wieder auf den einzelnen Hund an.

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22.08.2008 19:56 hippoly ist offline

Soleada Soleada ist weiblich
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Ich finds super, dass du die so viele Gedanken machst und dich nicht scheust auch jede frage zu fragen a013
Hmm, ich habe auch schon gehört, dass Rüden "dominanter" sein sollen wie Hündinnen...Aber um ehrlich zu sein, glaub ich nich, dass es am Geschlecht liegt. Ich denke, es ist einfach eine Sache der Erziehung und viele Hundehalter wollen sich mit der Dominanz ihres Hundes rausreden verwirrt
Meine Hündin hebt auch oft beim Pinkeln das Bein, oder mackiert alles...das machen Rüden auch...Was ich damit sage